Recurvebogen, Kompositebogen oder Langbogen – welcher Bogen passt zu Ihnen? Wir erklären die Unterschiede und helfen Ihnen bei der Auswahl.
Welcher Bogen ist der richtige?
Die Wahl des richtigen Bogens ist die wichtigste Entscheidung für Ihren Einstieg. Hier stellen wir die gängigsten Bogenarten vor und erklären, welche sich für Anfänger eignet.
Der Recurvebogen
Der Recurvebogen ist die beliebteste Wahl für Einsteiger. Seine charakteristischen "abgewickelten" Bogenenden (Recurves) geben dem Bogen mehr Energie und Geschwindigkeit. Er ist leicht, einfach zu warten und wird im Olympischen Bogenschießen verwendet.
Vorteile für Anfänger: Kompaktes Design, gute Verarbeitung, moderate Preise.
Der Langbogen
Der Langbogen ist die klassische Form – einfach, elegant und erdverbunden. Er besteht aus einem einzigen Stück Holz (oder verleimten Schichten) und hat keine technischen Hilfsmittel.
Vorteile: Natürliches Schießgefühl, robust, wenig Wartung.
Der Kompositebogen
Kompositebögen bestehen aus verschiedenen Materialien (Holz, Fiberglas, Kohlefaser). Sie sind leistungsstarker, aber auch teurer. Für Anfänger sind sie meist nicht die erste Wahl.
Das richtige Zuggewicht
Das Zuggewicht gibt an, wie viel Kraft zum vollständigen Spannen der Sehne nötig ist. Als Anfänger beginnen Sie am besten mit 20–28 lbs. Zu viel Kraft führt zu Muskelverspannungen und trübt die Freude am Schießen.
Lassen Sie sich beraten
Jeder Körper ist anders. Was für den einen perfekt passt, ist für den anderen ungeeignet. Thomas Willmes misst Ihre Zuglänge, Kraft und Empfehlung und fertigt Ihren Bogen individuell an.
Autor
Thomas Willmes
Bogenbaumeister · Seit 2009
Über 15 Jahre traditioneller Bogenbau aus Leidenschaft. Spezialist für englische Langbögen, historische Recurves und naturbelassene Selfbows aus edlem Holz.
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